Warum zu viele Substantive jeden Text versauen

Substantivierung

Ein häufiger stilistischer Fehler in Pressemitteilungen ist die Substantivierung. Sie erkennen sie unter anderem an diesen Endungen: -ung, -heit, -keit, -tät, oder -mus. Gegen den Substantivismus scheint kein Kraut im Wachstum zu sein, mit derartiger Häufigkeit kommt es zur Begegnung damit – vor allem in der Pressetexterei. Hier eine Definition dieses Phänomens. Substantivierung konsequent vermeiden Dabei …

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Der erste Satz einer Pressemitteilung muss sitzen

Der erste Satz einer Pressemitteilung

Der erste Satz einer Pressemitteilung ist wichtig. Vielleicht ist er sogar der wichtigste Satz, wobei ich selbst kein Freund von Superlativen bin. Was bleibt wichtig, wenn etwas noch wichtiger ist? Wie auch immer — die folgenden Tipps helfen dir dabei, einen guten Einleitungssatz zu formulieren. Eine guter Texteinstieg zeigt Aktualität, Kompetenz und Professionalität. Du möchtest, …

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Vorsicht Trolle! So vertreibst du Störenfriede im Internet

Die Zeitschrift @iBusiness beschäftigt sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit Trollen, den lästigen (menschlichen) Plagegeistern. Das Magazin interviewte mich dazu als Experten für Online-Marketing und gibt folgenden Rat für einen ausgewogenen Umgang mit Trollen weiter: „Je nach Schwere der Attacke reiche die Bandbreite der Reaktionen von ignorieren, mit Humor nehmen, über geschickt kontern bis zu …

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Kennen Sie Ihren Marketing-ROI?

Er ist so etwas wie der Stein der Weisen in der Unternehmensstrategie: der Marketing-ROI. Die Frage „Was kommt ‚bei ‚rum?“, kann kaum jemand genau beantworten. Ich habe nach drei Marketingstudien und einigen Jahren Beratungspraxis noch keine Universalformel für den Marketing-ROI gefunden. Sollte ich sie jemals entdecken, erfahren Sie es aus der Zeitung, denn dann gibt’s …

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Bewertung bei Kununu – und was nunu?

Für viele Chefs ist Kununu.com ein Horror. Wenn dem so ist, liegt es ganz bestimmt nicht daran, dass die Wiener Gründer dieses Internet-Startups  so grausam sind. Auch wenn sie im Werbevideo Zombies zeigen. Die Plattform zur Arbeitgeberbewertung löst in meinen Social Media Seminaren und Vorträgen mitunter pures Entsetzen aus: „Und das ist legal?“. Ja, und legitim ist es auch, wenn Internetnutzer nicht nur Schuhkäufe, All-Inclusive-Hotels oder Auktionen von privatem Krempel bewerten. Seit einigen Monaten geben Mitarbeiter öffentlich Punkte für ihre Firma und Bewerber hinterlassen Feedback, wie sie im Vorstellungsgespräch behandelt wurden. Immerhin verbringen die meisten Menschen ihr halbes Leben auf Arbeit. Warum sollte ausgerechnet dieser Bereich von öffentlicher Kritik ausgenommen sein?

Kununu.com - Social Media Plattform zur Bewertung von Arbeitgebern
Verspricht Bewerbern, den Horror vorher zur erkennen und macht damit manchen Chefs Angst: Die Social Media Plattform Kununu.com. Im YouTube-Video geht es um Horror-Jobs. (Screenshot aus dem Video, siehe unten)

Die beste Strategie: Werden Sie besser!

Es ist wie überall im Umfeld von Social Media. Die Hebelverhältnisse ändern sich. Bewerber, nicht zuletzt die heiß umworbenen Fachkräfte, erfahren im Internet alles über ihren künftigen Arbeitgeber.

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Twitter im Polizeieinsatz – ein Social Media Fallbeispiel aus Zürich (#Stapo24)

Die Stadtpolizei Zürich sorgt mit einer Social Media Offensive für Aufsehen. Lesen Sie Details aus den Polizeiakten und was 24 Stunden Twitter angerichtet haben! Für dieses Fallbeispiel habe ich Informationen aus der Schweiz „zugespielt“ bekommen. Ich bedanke mich bei der Hochschule für Wirtschaft Zürich und der Stadtpolizei Zürich, namentlich ihrem Sprecher Michael Wirz.

Wenn Twitter und Facebook gefahrlos in der Polizeiarbeit einsetzbar sind, wie viel einfacher haben es dann Unternehmen damit? Das ist der Grund, warum ich Ihnen das Fallbeispiel beschreibe.

Stapo24, Twitter im Polizeieinsatz
Nicht nur die Polizeiautos sehen anders aus am Zürichsee. Auch der Einsatz von Twitter ist ungewöhnlich (Infografik siehe unten). Foto: Stadtpolizei Zürich

Die Stadtpolizei Zürich nutzt seit November 2011 Facebook und Twitter für den Dialog mit Einwohnern und Gästen der Stadt. Begleitet von der Fachstelle Social Media Management der HWZ  wurde Ende 2011 die Aktion „#stapo24“ gestartet. Während 24-Stunden berichtete die Stadtpolizei auf Twitter in Echtzeit über 250 Polizeieinsätze und kennzeichnete jede Nachricht mit dem Hashtag #stapo24. Eigentlich unvorstellbar! Angaben zu einem laufenden Polizeieinsatz live im Internet? Da könnte man ja gleich den Polizeifunk im Livestream übertragen! Vielleicht ist die Züricher Polizei gar nicht soweit davon entfernt. Welche Effekte hat Twitter für die Polizei- und Öffentlichkeitsarbeit gebracht? Darüber gibt eine Studie der Hochschule Auskunft. Außerdem konnte ich mit dem Leiter der Aktion über die Ergebnisse sprechen.

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So planen Sie Ihr Social Media Marketing

Welche Ziele lassen sich mit Social Media in der Unternehmenskommunikation erreichen? Die Antwort finden wir in der Marketing-Analyse und Konzeption. Die Chancen sind vielfältig: Während im Online-Handel unmittelbare Vertriebserfolge möglich sind, wird ein Industrieunternehmen stärker auf HR-Social Media eingehen. In diesem neuen Bereich geht es um das Recruiting von Fachkräften, Wissensmanagement und um Personalführung. Andere setzen …

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Warum Bertha Benz getwittert hätte

Mehr als 140 Zeichen brauchte Bertha Benz in ihrem historischen Telegramm an ihren Mann nicht. Ihre Nachricht von der ersten gelungen Überlandfahrt mit der Erfindung von Carl hätte also gut bei Twitter gepasst: „@Carl_Benz: Fahrt nach #Pforzheim gelungen – wir sind bei der Oma angekommen! #Pferdeloserwagen #fährt“. Wer über Innovationen und Marketing nachdenkt, kommt heute an Social Media nicht vorbei. Versuchen wir uns einmal vorzustellen, wie es damals gewesen wäre, mit Twitter als Unterstützung im Innovationsmagement.

Bertha Benz' Twitternachricht
So hätte Bertha Benz' Twitter-Nachricht im August 1888 ausgesehen. Zwei Jahre nach dem Patent ihres Mannes, machte sie die erste Überlandfahrt von Mannheim nach Pforzheim.
Twitter Bildschirmfoto
Tweet aus der Social Media-Abteilung der Daimler-AG am 1. Juni 2011. Die Brennstoffzelle kommt.

Das Jubiläum des Automobils verdeutlicht uns, wie Innovationsprozesse ablaufen. Sie sind immer geprägt von Pioniergeist, Skepsis und Gegenwehr, von Schwierigkeiten und deren Überwindung. Mit Social Media selbst ist das nicht anders. Als Twitter 2006 seinen Dienst aufnahm, hätte kaum jemand gedacht, dass selbst die Daimler-AG wie selbstverständlich Unternehmensnachrichten zwitschern würde. Übrigens auch inhaltlich waren Meldungen wie diese noch nicht denkbar: „Linde und Daimler treiben Infrastrukturaufbau für Brennstoffzellenfahrzeuge weiter voran http://bit.ly/mzfCpg

Welche Vorteile hätte Twitter dem pferdelosen Wagen gebracht?

Für Carl Benz und seine Erfindung wären Twitter und andere Social Media-Dienste äußerst hilfreich gewesen. Für den Fall, dass der Ingenieur dafür zu wenig Verständnis aufgebracht hätte, was nicht untypisch zu sein scheint, hätte sich seine resolute Frau bestimmt darum gekümmert. Benz hätte mit Twitter:

  • ein Team von Freizeit-Tüftlern um sich geschart, die ihm bei der Lösung der technischen Probleme geholfen hätten, viele davon sogar nur für ein #Dankeschön,
  • von diesem @Daimler und seiner Motorkutsche viel früher erfahren,

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Wie Facebook billigen Notebooks und teuren Kugelschreibern hilft

Was haben edle Montblanc-Kugelschreiber, billige Notebooks, freie Stellen bei REWE, Triathlon-Trainer und die Stadt Riesa gemeinsam? Sie alle präsentieren sich mit Erfolg bei Facebook. Trotz unterschiedlicher Marketingziele sind das 5 Top-Beispiele für die Unternehmenskommunikation mit Facebook. Mit meinen Kunden und Teilnehmern an Social Media Seminaren diskutiere ich diese und andere Praxisbeispiele. Den meisten ist durchaus bewusst, dass Facebook im Marketing eine Rolle spielen kann. Mancher hat sich bereits für eine Seite entschlossen. Bei der strategischen Ausrichtung von Social Media-Aktivitäten gibt es aber Unsicherheiten. Eine Facebook-Seite einrichten ist kinderleicht. Und was soll ich nun damit machen?

20 Millionen Deutsche sind bei Facebook angemeldet. Das sind 20 Mio. potenzlelle Kunden, Nutzer, Bewerber, Unterstützer, Teilnehmer...

Die 5 Anwendungsbeispiele zeigen Ihnen, wie groß die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten ist. Ich habe sie den hauptsächlichen Marketingzielen zugeordnet. Erfahren Sie mehr über Facebook als:

  • Mittel zur Verkaufsförderung,
  • Recruiting-Plattform,
  • Promotion-Instrument,
  • und Werkzeug im Event-Marketing